Kosmos Theater Wien, makemake produktionen
Premiere: 21.06.2024
Teil von X-Erinnerungen (Route Süden) m 28./29./30. Juni 2024 im Rahmen der Tangente St. Pölten!
Inhalt:
Das Handwerk der Interpretation hat im Tarot eine lange Tradition. Die Wahrnehmung sortiert vor, was im Moment gebraucht wird, was jetzt von Bedeutung ist. Wir heben ab in die magisch-düsteren Klangwelten von Paul Plut. Nimm Platz, aber mach es dir nicht zu gemütlich. An diesem Abend bestimmen die Karten, was als nächstes passiert.
Wenn du sagst, du glaubst nicht an Magie, dann frage ich dich: Glaubst du an Kunst? Glaubst du an den unsichtbaren Vorgang, der die Welt und die Menschen in ihr verändert? Wir laden zum Perspektivwechsel der Gehängten.
Besetzung:
Konzept: makemake produktionen
Regie: Sara Ostertag
Komposition, Live-Musik: Paul Plut
Bühne: Nanna Neudeck
Kostüm: Mael Blau
Choreografie: Martina Rösler
Dramaturgie: Anita Buchart
Texte: Amir Gudarzi und makemake produktionen
Tarot-Deutung: Cuqui Espinoza, Arttu Palmio
Produktion: Julia Haas
Kommunikation: Birgit Schachner, Magdalena Fibich
Ausstattung Outside Eye: Ida Bekič
Regieassistenz: Michèle Tacke
Tontechnik: Marlene Brüggemann
Performance: Julian Pieber, Paul Plut, Nastasja Ronck, Martina Rösler, Dolores Winkler
Pressestimmen
Es ist ein magischer Abend im besten Wortsinn. (...) Mal regnet es aus dem Schnürboden ("The Force"), mal wird im Publikum Schnaps verteilt ("The Devil") ... (...) Und so entsteht ein magisch anmutendes, bisweilen auch komisches, in jedem Fall aber packendes "Ritual", das nicht von Ungefähr zur Sommersonnenwende zur Uraufführung gekommen ist. (Sonja Harter, APA)
Das Highlight des Abends bilden die musikalischen Einlagen, die so unterschiedlich wie die Figuren selbst sind. Von Rock über Indie bis zu österreichischem Folk ist eine bunte Mischung vertreten. Vorneweg Paul Plut, der schon anfangs mit seiner Interpretation von "Abracadabra" begeistern konnte und sowohl mit seinem Auftreten als auch mit seinen Liedern Lust auf mehr macht. Da der Ablauf der Inszenierung vom Ziehen der Karten abhängig gemacht wird, war eine Chance diese Lust auf mehr auch zu befriedigen sicherlich vorhanden.(Antonia Patzak, The Gap)
... kraftvolle Performance von Dolores Winkler, die wie eine Art Magier mit eindringlichen Blicken in ihren Bann zieht und wie alle Beteiligten beklatscht wird.
(Susanne Zobl, Kurier)
... gespenstisch-schöne phasenweise mit Humor gewürzten Performance. (...)
(Heinz Wagner, kijuku.at)
... assoziative Performance, die überraschende Bilder produziert. (Katharina Menhofer, Ö1)