Die Sprache des Wassers (12+)

von Sarah Crossan

Landestheater Niederösterreich | Premiere 17.1.2019

Regie: Sara Ostertag

Musik: Jelena Popržan

Ausstattung: Nanna Neudeck

Dramaturgie: Ludwig zur Hörst



Fotos: Alexi Pelekanos


Pressestimmen

"Der poetische Jugendroman 'Die Sprache des Wassers' in einer musikalisch-poetischen Bühnenversion in St. Pölten. Wasser ist nicht nur ein wichtiger Teil des Titels des Jugendromans „Die Sprache des Wassers“. Im Mittelpunkt steht die 12-jährige Kasienka. Sie kommt neu in eine Klasse – in einem neuen Land.Die gebürtige Polin kommt zwangsweise mit ihrer Mutter nach England, weil ihr Vater dorthin abgehaut ist und die Mutter ihn finden will. Weil sie noch nicht so gut Englisch kann, wird sie obendrein in eine Klasse Jüngerer gesteckt. Also fremd, Kind einer Alleinerzieherin nach unguter Trennung, Außenseiterin und obendrein in der Pubertät – mit all den verunsichernden Veränderungen. In der Schule wird sie aufs Ärgste gemobbt. Einzig und allein beim Schwimmen fühlt sie sich wohl, da ist sie auch stark, wird beste der Schule und nimmt für diese erfolgreich an Wettkämpfen teil. Im Schwimmbad trifft sie auch auf William, einen Mitschüler, den einzigen, der sie mag – und den sie mehr als zu mögen beginnt.Der mehr als 200 starke Roman der irischen in England lebenden Autorin Sarah Crossan ist zwar Prosa, aber in Versform – in Kurz- und Kürzestkapitel geschrieben, was fast zwangsläufig zu Verdichtung der Sprache zwingt. Sarah Ostertag hat aus der deutschen Übersetzung eine nochmals dichtere Fassung gemacht und das Stück für das niederösterreichische Landestheater inszeniert." 

KURIER

 

"Nach dem 2012 erschienenen, mehrfach preisgekrönten Roman 'Die Sprache des Wassers' der irischen Autorin Sarah Crossan hat die österreichische Regisseurin Sara Ostertag eine Bühnenfassung erstellt und inszeniert. Die Jugendtheater-Produktion des Landestheaters Niederösterreich ist am Samstagabend in der Bühne im Hof zur Premiere gelangt und hat viel Beifall hervorgerufen. … Und so ist man am Ende geradezu dankbar dafür, eine Stunde lang eine unprätentiöse Coming-of-Age-Story erlebt zu haben, in der es zwar um Heimat, Freundschaft und Familie geht, aber keineswegs moralisierend um vordergründige Aktualität. Wenn sich davon auch eine Portion Empathie und Optimismus auf die jungen Zuschauer-Zielgruppen übertragen lässt - und es hat den Anschein -, dann ist viel erreicht."

APA/SN.at

 

"Leicht hat man´s nicht als Teenager. Schon gar nicht, wenn der Vater verschwunden, die Mutter verzweifelt, die neue Heimat fremd und die neue Klasse grausam ist. Da bleibt der zwölfjährigen Kasienka (beeindruckend: Cathrine Dumont) nur das Wasser, um sich freizuschwimmen. Mal laut und wütend und brutal, mal leise und zart und traurig, immer aber sehr, sehr nass sind die Momentaufnahmen aus dem Erwachsenwerden, die Sara ostertag für das jüngste Jugendstück von St.Pöltens Landestheater in der Bühne im Hof in Szene gesetzt hat. Mit Badehaube und Papierschiffchen, mit Live-Kamera und Goldfischgläsern, mit drei Aquarien und drei Schauspielern. Und: mit Jelena Popržan, (Viola) gezupfter, gesungener, gerockter Sehnsucht. Fazit: Wie sich ein Mädchen ins Leben krault – so intensiv, dass es fast wehtut." 

NÖN


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